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PROJEKT HUNGERTUCH 2003

Zum zweiten Mal hatte die Sinzheimer Kirchengemeinde das Hungertuch selbst geschaffen. Nachdem schon vor zwei Jahren dieses Projekt gut angekommen war, versuchte man es dieses Jahr wiederum in der Fastenzeit, nachdem es der Liturgie-Ausschuss der Pfarrgemeinde so beraten hatte.

Doch was ist ein Hungertuch? Was bedeutet dieser Brauch?
Bereits im Mittelalter war es üblich, ein großes Tuch vor dem Hochaltar wie einen Vorhang anzubringen, wie auch das jüngst wieder aufwendig restaurierte große (Europas größtes) Hungertuch des Freiburger Münsters dokumentiert.
Es sollte damit das “Fasten der Augen” ausgedrückt werden, denn den Hochaltar konnte man ja für 40 Tage nicht mehr sehen. Spätestens am Karfreitag, zum Sterben Jesu am Kreuz, war dieses Tuch wieder entfernt worden, weil doch Markus und Lukas vom Tod Jesu berichten: “Da riss der Vorhang im Tempel mitten entzwei” (Mk 15,38 par).
Vor ca. 25 Jahren wurde dieser Bruch, das Hungertuch aufzuhängen, durch die katholischen Fastenaktion MISEREOR wieder belebt.

Wie wurde das Projekt durchgeführt?
In Sinzheim hatte man zum Aschermittwoch in der Pfarrkirche vor dem Hochaltar ein großes Hungertuch in violetter Farbe aufgehängt. In der Mitte dieses Tuches leuchtete durch fünf weiße Felder ein großes Kreuz. In diese Felder sollten später die Hungertücher der Filialorte eingefügt werden.


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Martin A. E. Schlick - Erstellt am 22.04.2003