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Seelsorgeeinheit Sinzheim-Hügelsheim

Katholische Pfarrgemeinde Sankt Martin Sinzheim

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Pfarrkirche ST. MARTIN Sinzheim

Die heutige Pfarrkirche St. Martin wurde von 1898 - 1900 an der Stelle erbaut,
wo schon seit dem 8. Jhrdt. verschiedene Martinskirchen standen.
mehr dazu - s. Pfarrkirche - Zeittafel.

Grundsteinlegung Am 13.11.1898 Grundsteinlegung  für die heutige Kirche.
Am Martinstag (11.11.)  1900 wurde sie durch Erzbischof Dr. Thomas Nörber geweiht.
Amtierender Pfarrer von Sinzheim war Josef Huber.

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Die Größe der Kirche:
Die Kirche ist 72 m hoch, mit Kreuz 74,4 m.
Das Kircheninnere hat eine Länge von 65 m,
eine Breite von 23 m und eine Höhe von 17,50 m.
Der Baustil ist neugotisch.

Zudem besitzt die Kirchen einen kleinen Dachreiter mit einem Wetterhahn.

Von Einzelheiten sind am
Äußeren der Kirche besonders zu nennen:

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Die Eingangsportale der Kirche:
  • Das Hauptportal mit dem St. Martins Thympanon,
    einer guten Madonnenplastik über dem mittleren Türpfeiler
    und den vier Evangelistensymbolen am Ende des Torbogens:
    Löwe, Ochs, Adler und Engel.
  • Ferner steht zwischen dem linken Seitenportal beim alten Rathaus und dem Aufgang zur Empore
    eine sehr gute Steinplastik der Hl.Cäcilia.
  • Über dem linken Eingangsportal ist eine Verkündigungsszene dargestellt,
  • Über dem rechten Eingangsportal der heilige Wendelinus.

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Das Kircheninnere:
Im Kircheninneren sind zu nennen:
Der Flügelaltar im Hauptchor
Der weitausholende Flügelaltar im Hauptchor von Simmler, Offenburg.

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Die Rosenkranzfenster
Die drei Glasfenster im Hochchor stellen in Verbindung mit dem dreiflügeligen Hochaltar die
Geheimnisse des Rosenkranzes dar:
  • Im linken Fensterband die des freudenreichen und
  • rechts des schmerzhaften Rosenkranzes.
  • Die Altarbilder und das mittlere Fenster zeigen die Geheimnisse des glorreichen Rosenkranzes.


Diese Chorfenster, wie auch die Fenster im nördlichen Seitenschiff stammen aus der Glasmalerei-Werkstatt Börner in Offenburg.

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Das Marienchörle
In der Apsis des nördlichen Seitenschiffes, dem Marienchor, befindet sich der Altar von Thomas Buscher, München.
  • In der Mitte ist die Schmerzensmutter (Pieta).
  • In den Flügeln:
  • Links die Darstellung Jesu im Tempel mit Simeon und Anna
  • und die Flucht der Hl. Familie nach Ägypten.
  • Rechts die Darstellung des 12-jährigen Jesus im Tempel und die Begegnung Jesu mit seiner Mutter auf dem Kreuzweg.
Die Glasfenster in diesem Chor stellen
  • links Mariä Verlobung,
  • in der Mitte Maria mit ihren Eltern Anna und Joachim und
  • rechts die Hl. Familie dar.

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Die Kreuzigungsgruppe:
Die lebensgroße Kreuzigungsgruppe im Bogen zum Hochaltar stammt ebenfalls aus der Werkstatt Simmler, Offenburg.

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Der südliche Wendelinusaltar
Der südliche Seitenaltar mit dem Hirten St. Wendelin - flankiert vom Hl. Nikolaus und vom
Hl.Wolfgang - ist eine Arbeit von Buscher, München.
Auf dem linken Seitenflügel ist die Berufung
und auf der rechten Seite der Tod des Hl. Wendelin als Benediktinerabt dargestellt.

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Der Josefschor
Im südlichen Anbauchor an der Kirchstraße steht der St. Josefsaltar hergestellt von Marmon aus
Sigmaringen (1901) - Er zeigt den Tod des Hl. Nährvaters mit den Statuen der Hl. Franziska und der Hl. Gertrud der Großen. An der Außenwand befindet sich die Statue der Hl.Theresia vom Kinde Jesu.

Gegenüber dem Altar hängt ein spätgotisches Tafelbild von der Kreuzabnahme des Herrn.

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Die Apostelfiguren
An der Hochwand beiderseits des Mittelschiffes stehen lebensgroße Apostelfiguren mit je 2,15 m Höhe in Holz - aus der Werkstatt Dettlinger in Freiburg.
Gegenüber der Kanzel sehen wir eine Herz Jesu-Statue.

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Die Kommunionbank
Auch die  Kommunionbank hat künstlerisch gut gelungene Medaillons von heiligen Verehrern und Verehrerinnen des Altarsakramentes.

  • Thomas von Aquin,
  • Antonius,
  • Alphonsus,
  • Aloysius,
  • Stanislaus
  • Erzengel Michael.
  • Clara von Assisi
  • Rosa von Lima,
  • Katharina von Siena,
  • Juliana,
  • Margaretha,
  • Barbara

Leider wurden diese Bilder durch einen dreisten Kirchenraub im Juni 2005 entwendet.

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Die Deckengemälde
Die Kirchendecke im Hauptchor und in den Seitenschiffen ist als Rippengewölbe ausgebaut.
Die Holzdecke des hohen Mittelschiffes zeigt in ihren großen Quadraten Gemälde, die die sieben Sakramente darstellen und zwar von West nach Ost:

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Die vierzehn Nothelfer
Die Gemälde an den Hochgaden stellen die vierzehn Nothelfer dar.

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Die Kanzel
Die holzgeschnitzte Kanzel ist mit Reliefs der vier Evangelisten versehen, über der Kanzel der auferstandene Christus.

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Die Kreuzwegstationen
Die Säulen, die das Mittelschiff zu den Seitenschiffen abgrenzen, zeigen in halber Höhe die 14 Stationen des Kreuzweges.

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Die Glasmalereien
Die Glasmalereien im nördlichen Seitenschiff stammen noch aus der Zeit des Kirchenbaues und geben Wunderszenen aus dem Leben Jesu wieder. Alle diese Fenster stammen aus der Glasmalerei-Werkstatt Börner, Offenburg. Am unteren Rande der Fenster sind jeweils die Stifter vermerkt.

Die Fenster des südlichen Seitenschiffes wurden Ende des 2.Weltkrieges am 4.3.1945 durch Bombeneinwirkung zerstört. Sie sind 1956 durch farbenprächtige moderne Glasgemälde ersetzt worden und stellen Szenen aus dem Alten Testament dar. Diese Glas-Fenster stammen aus der Werkstatt des Malers Hans Breinlinger, geb. 1888 in Konstanz.

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Gedanktafel an Bischof Lothar von Kübel
Über der Türe zur Sakristei ist eine Gedenktafel an den Bischof Lothar von Kübel angebracht.

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Die Glocken
Eine glückhafte Stunde hatte dann die Pfarrkirche St. Martin am 13. 2. 1949. An diesem Tage konnte Prälat Dr. Fischer, Stadtpfarrer von Bühl, ein überaus wertvolles und wohlklingendes Glockengeläute aus Bronze weihen.
Die Namen der Glocken sind der Größe nach:

  • die Martinsglocke,
  • die Marienglocke,
  • die Josefsglocke,
  • die Wendelinusglocke,
  • die Franziskusglocke (aus dem alten Geläute) und
  • die Bernhardusglocke.


Das heutige Geläute ist das zweite Geläute der Kirche. Das erste Geläute wurde am 24.2.1901 durch Dekan Franz Xaver Lender, Sasbach eingeweiht. Es wurde im Zweiten Weltkrieg bis auf die Franziskusglocke eingeschmolzen.

Übersicht: Die Glocken der Pfarrkirche St. Martin Sinzheim

Glocke: 1 2 3 4 5 6
Name: Hl. Martin Hl. Maria Hl. Josef Hl. Wendelin Sel. Bernhard von Baden Hl.. Franziskus
Schlagton: des’ es’ f’ as’ b’ des”
Aufschrift: Ihr seid nicht mehr Fremdlinge,
sondern Bürger mit den Heiligen
und Gottes Hausgenossen.
Eph. 2,19
Hl. Martin, Patron von Sinzheim,
bitte für uns!
O Königin voll Herrlichkeit
du Mutter aller Christenheit!
O Hilf uns streiten - zu allen Zeiten,
in aller Not - bis in den Tod.
Die Welt vergeht mit Ihrer Lust,
wer aber den Willen Gottes tut,
der bleibt in Ewigkeit.
1 Joh. 2
Dein Barmherzigkeit ist alle morgen neu
und deine Treue ist groß
Jeremia 3,23
Hl. Wendelin,
bitte für uns
O Volk,
das du durch den Herrn selig wirst,
der deiner Hilfe Schild
und das Schwert deines Sieges ist.
5 Moses 33,19
Seliger Bernhard,
bitte für uns
St. Franziskus heiß ich
Hell auf ruf ich:
Predigt und Meß,
Christ, nicht vergeß!
Gewicht: 1.940 kg 1.360 kg 950 kg 560 kg 500 kg 259 kg
Gussjahr: 1949 1949 1949 1949 1949 1901
Firma: Kurtz/Stuttgart Kurtz/Stuttgart Kurtz/Stuttgart Kurtz/Stuttgart Kurtz/Stuttgart Grüninger/Villingen (?)

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Die Orgel
stammt aus der Überlinger Werkstätte Schwarz und ist eine seltene  romantische Orgel. Bei der letzten Renovation wurde sie gründlich erneuert.

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Wichtige Renovationen
1951/52 wurden im Rahmen einer Renovation Kriegsschäden beseitigt. Eine grundlegende Renovation der gesamten Kirche erfolgte von 1980 bis 1995.
Die Außenrenovation wurde 1980/81 durchgeführt, die Innenrenovation erfolgte 1985 und wurde durch die Weihe des neuen Zelebrationsalters und des neuen Ambos im Mai 1995 durch Weihbischof Dr. Paul Wehrle abschlossen; Künstler des Zelebrationsaltares und des Ambos: Frido Lehr, der auch die Entwürfe der Sedilien schuf, die 2007 geschaffen wurden.

im Sommer 1979: Sicherung von Mauerwerk und Dachstuhl durch Einbau von 15 Tonnen Stahl
im Dezember 1979: Einbau einer neuen Heizung
im Jahre 1980: Renovierung des Turms
im Jahre 1981: Außenrenovierung der Pfarrkirche
im Jahre 1985: Innenrenovierung der Pfarrkirche
im Jahre 1986: Erstellung der Gedenktafeln für die Toten und Vermißten des Weltkriegs und des Kronleuchters
im Jahre l987/88: Renovierung von Hochaltar, Nebenaltäre und Chorgestühl
im Jahre l988/89 Renovierung der Schwarz-Orgel
im Jahre 1989: Anschaffung einer kleinen Chororgel (durch Spenden)
im Jahre 1989: Erneuerung des Glockenstuhls (Stahlteile werden durch Holz ersetzt)
im Jahre 1995: Errichtung des neuen Altars und Ambos
05. Mai 1995: Weihe des neues Altares und Ambos durch Weihbischof Dr. Paul Wehrle
Ostern 2007: Neue Sedilien
Juni 2009: Sanierung der Kirchturms
und Bilder zur Sanierung des Kirchturms

 


Martin A. E. Schlick - Erstellt am 25.04.2000. Letzte Änderung am 04.08.2000; 04.02.2006 - angepasst: 04.12.2009

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