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Seelsorgeeinheit Sinzheim-Hügelsheim

Katholische Pfarrgemeinde Sankt Martin Sinzheim

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Text für die Urkunde, die im Mai unter dem Altar der Pfarrkirche St. Martin versenkt wird:


URKUNDE


Diese Urkunde wurde im April des Jahres 1995 geschrieben, sie will die viele Jahre dauernde Renovierung der Pfarrkirche St. Martin in Sinzheim zur Kenntnis geben, die mit der Erstellung des neuen Altars und Ambos ihren Abschluß gefunden hat.
Die notwendigen Renovierungsarbeiten erfolgten in folgender Reihenfolge:

    im Sommer 1979: Sicherung von Mauerwerk und Dachstuhl durch Einbau von 15 Tonnen Stahl
    im Dezember 1979: Einbau einer neuen Heizung
    im Jahre 1980: Renovierung des Turms
    im Jahre 1981: Außenrenovierung der Pfarrkirche
    im Jahre 1985: Innenrenovierung der Pfarrkirche
    im Jahre 1986: Erstellung der Gedenktafeln für die Toten und Vermißten des Weltkriegs und des Kronleuchters
    im Jahre l987/88: Renovierung von Hochaltar, Nebenaltäre und Chorgestühl
    im Jahre l988/89 Renovierung der Schwarz-Orgel
    im Jahre 1989: Anschaffung einer kleinen Chororgel (durch Spenden)
    im Jahre 1989: Erneuerung des Glockenstuhls (Stahlteile werden durch Holz ersetzt)
    im Jahre 1995: Errichtung des neuen Altars und Ambos
Die Gesamtkosten für die Renovierung betragen 2,5 Millionen DM. Die Finanzierung der Vorhaben wurde ermöglicht durch eine großzügige Unterstützung durch das Erzbischöfliche Ordinariat Freiburg, durch Aufnahme von verschiedenen Darlehen, durch Zuschüsse der politischen Gemeinde, durch Zuschüsse des Landesdenkmalamtes und mit vielen Spenden aus der Pfarrgemeinde und von auswärts.
Durch die tatkräftige Mitwirkung verschiedener Pfarrgemeindemitglieder bei den Arbeiten konnte viel Geld gespart werden. Dabei haben sich besonders Erwin Manz, Kuno Schleif, Johann Zeitvogel und der Mesner Hubert Walter unermüdlich eingesetzt. Die Leitung der Bauarbeiten oblagen dem Erzbischöflichen Bauamt Heidelberg, Außenstelle Karlsruhe, vertreten durch Herrn Hubert Rauscher. Leiter der Außenstelle Karlsruhe war bis Sommer 1991 Herr Baudirektor August Vogel, seit dieser Zeit Herr Baudirektor Wilfried Kornmüller. Die örtliche Bauaufsicht lag beim Architekten Manfred Zeitvogel.
Die Pfarrkirche St. Martin ist Mittelpunkt der Pfarrgemeinde, die aus dem Hauptort mit Vormberg und den Filialorten Kartung, Winden, Leiberstung, Schiftung, Halberstung, Müllhofen und Ebenung besteht. Die Filialgemeinde Leiberstung wurde im Jahre 1986 von Rheinmünster—Schwarzach abgetrennt und Sinzheim angegliedert, nachdem Leiberstung im Jahre 1973 der Stabsgemeinde Sinzheim eingegliedert worden war.
Pfarrer in diesen Jahren ist Gerhard Vetterle (seit 1976), ab Oktober 1992 zugleich Vorsitzender des Pfarrverbandes Rheinmünster—Sinzheim. (Gründung des Pfarrverbandes) Ihn unterstützen in der seelsorgerischen Arbeit Kaplan Robert Ballweg, Gemeindereferentin Maria Armbruster und ab August 1994 Gemeindereferentin Gerda Hofmann.
Den Pfarrgemeinderat leiteten in der Bauzeit: Otmar Vetter, Joseph Vogel, Hans Homburger und Siegfried Braun.
Dekan des Dekanates Baden—Baden ist Clemens Schwörer. Vorsitzender des Dekanatsrates ist Gerhard Daul aus Sinzheim. Regionaldekan der Region Mittlerer Oberrhein/Pforzheim ist Rainer Klug. Die Erzdiözese wird geleitet von Erzbischof Dr.Oskar Saier.
Die Weltkirche wird geleitet von Papst Johannes Paul II. Bürgermeister der Stabsgemeinde Sinzheim ist Hans Metzner. Die Gemeinde hat 1995 fast 10 000 Einwohner, davon gehören 7 080 zur katholischen Pfarrgemeinde St. Martin.
Landrat des Landkreises Rastatt ist Dr. Werner Hudelmeier. Regierungspräsidentin in Karlsruhe ist Gerlinde Hämmerle. Ministerpräsident des Landes Baden—Württemberg ist Erwin Teufel. Bundeskanzler der Bundesrepuklik Deutschland ist Dr. Helmut Kohl. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland ist Dr. Roman Herzog. Am 7. Mai 1995 werden der neue Altar und der neue Ambo von Weihbischof Dr. Paul Wehrle in einem festlichen Gottesdienst geweiht. An diesem Tag feiert Pfarrer Gerhard Vetterle zugleich das Silberne Priesterjubiläum. Der neue Altar und der neue Ambo aus Stein wurden vom Künstler Frido Lehr aus Karlsruhe aus fränkischem Sandstein geschaffen. Der im neugotischen Stil gestaltete Altar ersetzt einen provisorischen Holzaltar, der 1985 nach einem Plan des Architekten Zeitvogel in Eigenarbeit hergestellt wurde.
Der Altar — Symbol für Jesus Christus — möge uns immer daran erinnern, daß ER, der HERR, Mitte unseres Glaubens ist und uns begleitet in die kommende Zeit.
Dieser Urkunde ist noch beigefügt: derzeit geltende deutsche Münzen neueste Tageszeitungen, das Konradsblatt der Erzdiözese Freiburg, das Nachrichtenblatt der Gemeinde und einige Farbbilder.

  - Gerhard Vetterle -     - Siegfried Braun –

(Unterschriften)
  (Pfarrer)     (Vorsitzender des Pfarrgemeinderates)


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Die Urkunde des Erzbischofes Dr. Oskar Saier zur Altarweihe lautet:


Urkunde der Altarweihehe Sinzheim

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Martin A. E. Schlick - Erstellt am 21.07.2007

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