Logo-Erzdiözese

Seelsorgeeinheit Sinzheim-Hügelsheim

Katholische Pfarrgemeinde Sankt Martin Sinzheim

zur Seite: Hügelsheim - Seelsorgeeinheit

  Ende  
Home/Startseite Startseite   ⇒ Pfarrkirche-Zeittafel
  Druckersymbol Druckversion   Link und Literatur   Seitenübersicht   TERMINKALENDER  

[Startseite] | [Ende]

Kleine Zeittafel der Sinzheimer Pfarrkirche

Baustelle

Seite noch im Bau



1154 Bischof Burchard von Straßburg bestätigt dem Kloster Schwarzach den Besitz eines Fronhofes mit Eigenkirche in Sinzheim.
Es handelt sich um eine romanische Chorturmkirche.
1496/97 Umbau und Erweiterung im spätgotischen Stil.
Es stehen drei Altäre in der Kirche (St. Martinsaltar, Liebfrauenaltar, St. Nikolausaltar). Um die Kirche liegt der Friedhof.
1664 Ein Blitzschlag zerstört den Kirchturm, der ausbrennt,
am Langhaus entsteht großer Schaden, zwei Glocken zerschmelzen, eine Glocke bleibt erhalten.
1733 Der Blitz schlägt abermals ein, größere Reparaturen sind notwendig.
1752 Durch bischöfliches Dekret wird ein Neubau oder zumindest eine Erweiterung angeordnet, da die Kirche zu klein ist.
1761 In einem Visitationsbericht wird die Kirche als einsturzgefährdet beurteilt;
der „Gottesacker“ wird an der Stelle des jetzigen Friedhofs erwähnt.
1770/71 Eine spätbarocke Pfarrkirche St. Martin wird gebaut.
Nebenpatron ist der hl. Wendelin (linker Seitenaltar).
Gesamtkosten des Neubaus 6.698 Gulden.
Von den drei Glocken trägt die älteste die Jahreszahl 1657 (gegossen von Melchior Edel in Straßburg).
14.07.1895 Große Bürgerversammlung mit einstimmigem Beschluss zum Kirchenneubau.
14.03.1897 Kirchengemeindevertretung (neun Stiflungsräte und 36 Kirchengemeindemitglieder beschließen, nach vorgelegtem Plan der Architekten Max Meckel und Johannes Schroth zu bauen.
17.03.1897 Pfarramt Sinzheim stellt Antrag zum Bau einer Notkirche.
23.03.1897 Erzbischöfliches Ordinariat erteilt Genehmigung zum Bau der Notkirche.
27.12.1897 Pfarrer Huber gibt bekannt, dass die Notkirche in einem Ökonomiegebäude von St. Vinzenz gebaut wird.
17.05.1898 Notkirche wird geweiht.
09.06.1898 Am Fronleichnamstag letzter Gottesdienst in der alten Kirche, anschließend Abbruch der Kirche.
15.07.1898 Erster Spatenstich zur neuen St.-Martins-Kirche.
25.07.1898 Arbeiten an den Fundamenten beginnen.
13.11.1898 Grundsteinlegung durch Kapitelsdekan Dr. Franz Xaver Lender.
09.07.1899 Feier des ersten Messopfers innerhalb der Grundmauern durch den Priester Joseph Schmidt, der aus Sinzheim stammt
11.11.1899 Richtfest
01.06.1900 Auf der Kirchenbaustelle fällt ein aus Tirol stammender 27jähriger Gipser aus sechs Meter Höhe und stirbt an den Folgen des Unfalls.
11.11.1900 Weihe der Pfarrkirche durch Erzbischof Dr. Thomas Nörber mit Festpredigt des aus Sinzheim stammenden Pfarrer Walter.
1900—1910. Stiftungen ermöglichen die reiche Ausstattung der Pfarrkirche. Mehrere Künstler, unter anderem Augustin Kolb und Eugen Börner, machen die Kirche zu einem neugotischen Gesamtkunstwerk.
24.02.1901 Glockenweihe des ersten Geläutes (fünf Glocken) durch Dekan Dr. Franz Xaver Lender.
03.07.1902 Die neue Orgel mit 27 klingenden Registem, gebaut in der Werkstatt von Orgelbaumeister Schwarz in Überlingen, wird geprüft.
14.— 18.04.1942 Die vier größten Glocken müssen im Zweiten Weltkrieg als „Rohstofflieferant“ für die deutsche Kriegsmaschinerie abgeliefert werden.
04.03.1945 Beschädigung der Kirche durch den Luftdruck von Bomben, die bei der Eisenbahnlinie und in St. Vinzenz einschlagen. Die Fenster und das Dach des südlichen Seitenschiffs werden zerstört.
21.01.1949 Glockenguss des zweiten Geläutes in der Glockengießerei Heinrich Kurz in Stuttgart.
10.02.1949 Überführung der Glocken und Festzug durch Sinzheim.
13.02.1949 Glockenweihe durch Monsignore Dekan Fischer aus Bühl.
19.02.1949 Die neuen Glocken läuten zum ersten Mal.
1951 Umfassende Außen- und Innenrestaurierung der Pfarrkirche. Kriegsschäden werden beseitigt.
Dem Zeitgeschmack entsprechend wird der Innenraum der Kirche weiß gestrichen.
13./14.11.1954 800-Jahrfeier der Pfarrgemeinde Sinzheim.
1961: Einbau einer Heizung.
1979—1995 Erneute Außen- und Innenrestaurierung der Pfarrkirche, Wiederherstellung der Ausmalungen.
Sommer 1979: Sicherung von Mauerwerk und Dachstuhl durch Einbau von 15 Tonnen Stahl
Dezember 1979: Einbau einer neuen Heizung
1980: Renovierung des Turms
1981: Außenrenovierung der Pfarrkirche
1985: Innenrenovierung der Pfarrkirche
ab Juli 1985: Freilegung der alten Fresken
1986: Erstellung der Gedenktafeln für die Toten und Vermißten des Weltkriegs und des Kronleuchters
1987/88: Renovierung von Hochaltar, Nebenaltäre und Chorgestühl
1988/89 Renovierung der Schwarz-Orgel
1989: Anschaffung einer kleinen Chororgel (durch Spenden)
1989: Erneuerung des Glockenstuhls (Stahlteile werden durch Holz ersetzt)
1995: Errichtung des neuen Altars und Ambos
05. Mai 1995: Weihe des neues Altares und Ambos durch Weihbischof Dr. Paul Wehrle
1999 Sanierung des Dachreiters.
Ostern 2007: Neue Sedilien
Juni 2009 Kirchturmsanierung 
   

Quellen:

[Anfang] | [Startseite]|


Martin A. E. Schlick - Erstellt am 23.07.2007


  Anfang/Top     [Test]Version 1.10 - © Martin Schlick     eMail Mail/Kontakt   Impressum   Legende/Zeichenerklärung