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Seelsorgeeinheit Sinzheim-Hügelsheim

Katholische Pfarrgemeinde Sankt Martin Sinzheim

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Schiftung - "Mariä Heimsuchung"

"Mariä Heimsuchung"

Am 2. Juli feiert die Kirche dieses Fest, das auf  die Begegnung der beiden schwangeren Frauen Elisabet und Maria - wie Lukas uns überliefert - schaut. Bei dieser Begegnung singt Maria das bedeutsame Lied des Magnificat.- Gefördert wurde dieses Fest vor allem durch Bonaventura und die franziskanische Frömmigkeit im 13. Jahrhundert . 

Festtag: 2. Juli [Schott, Beuron]
Die Begegnung der beiden gesegneten Frauen - Hochaltar des Freiburger Münsters von H. B. Grien, 1516

Begegnung der beiden gesegneten Frauen im Heiligen Geist.

Hans Baldung Grien,"Mariä Heimsuchung", Flügel des Hochaltars im Freiburger Münster, 1516

Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.

Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. Als Elisabet den Gruß Marias hörte,  hüpfte das Kind in ihrem Leib.

Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme:

 Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.

Wer bin ich, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt?

In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.

Selig ist die, die geglaubt hat, daß sich erfüllt,

was der Herr ihr sagen ließ. Da sagte Maria: 

Meine Seele preist die Größe des Herrn, 

und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. 

Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.

Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. 

Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,

und sein Name ist heilig. 

Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht

über alle, die ihn fürchten. 

Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:

Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; 

er stürzt die Mächtigen vom Thron

und erhöht die Niedrigen. 

Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben

und läßt die Reichen leer ausgehen. 

Er nimmt sich seines Knechtes Israel an

und denkt an sein Erbarmen, 

das er unsern Vätern verheißen hat,

Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. 

Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.
(Lukas 1,39-42)

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Martin A. E. Schlick - Erstellt am 25.04.2000 - geändert am 15.06.2006


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