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Seelsorgeeinheit Sinzheim-Hügelsheim

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Vertrag zur Seelsorgeeinheit



Die Seelsorgeeinheit Sinzheim-Hügelsheim wurde durch Erzbischof Dr. Robert Zollitsch zum 23. Oktober 2005 errichtet.

Der Zusammenschluss der Pfarrgemeinden regelt die Kooperationsvereinbarung.
und dann auch die Vereinbarung der Pfarrgemeinderäte über die Bildung eines Gemeinsamen Ausschusses.
Zur weiteren Information finden Sie hier auch Auszüge der Richtlinien der Seelsorgeeinheiten.

Kooperationsvereinbarung

zwischen den Pfarreien der Seelsorgeeinheit Sinzheim-Hügelsheim
vom 23. Oktober 2005
Die Pfarreien
St. Martin Sinzheim;
St. Laurentius, Hügelsheim;
Filialkirchengemeinde St. Wendelinus, Sinzheim-Leiberstung

bilden gemäß can. 374 § 2 des Codex Iuris Canonici und den Richtlinien für Seelsorgeeinheiten in der Erzdiözese Freiburg (siehe Amtsblatt der Erzdiözese Freiburg vom 1. Juli 1999, S. 119ff, ...) eine Seelsorgeeinheit.

Um der pastoralen Arbeit in der Seelsorgeeinheit eine gemeinsame Linie zu geben, die Zusammenarbeit der einzelnen Pfarreien zu stärken und die pfarrlichen Strukturen und Gremien auf die Kooperation in der Seelsorgeeinheit auszurichten, treffen die beteiligten Pfarreien und die dazugehörenden Kirchengemeinden die nachfolgende Vereinbarung.

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§ 1 Zusammenarbeit in der Pastoral

Die Pfarreien verpflichten sich zusammenzuarbeiten und, wo es möglich und angezeigt ist, anstehende pastorale Aufgaben gemeinsam anzugehen. Diese Zusammenarbeit bezieht alle Bereiche der Pastoral innerhalb der Grunddienste Liturgie, Verkündigung und Caritas ein.

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§ 2 Zusammenarbeit der Pfarrgemeinderäte

Die Pfarrgemeinderäte bilden gemääß §§ 15 Abs 1 Buchstabe b) und 24-27 PGRS einen Gemeinsamen Ausschuss, in dem die Themen, die die Zusammenarbeit in der Seelsorgeeinheit berühren oder alle Pfarreien miteinander betreffen, beraten und die damit zusammenhängenden Beschlüsse gefasst werden. Das Nähere zur Zusammensetzung und Arbeitsweise sowie zur Aufgabe des Gemeinsamen Ausschusses wird in der "Vereinbarung zur Bildung eines Gemeinsamen Ausschusses" geregelt.

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§ 3 Zusammenarbeit in der Pfarrverwaltung

a) Aufgaben und Zusammenarbeit der Stiftungsräte

Die Verwaltung der Kirchengemeinden obliegt den Stiftungsräten, die diese entsprechend den pastoralen Grundentscheidungen und nach Maßgabe der Beschlüsse der Pfarrgemeinderäte wahrnehmen. Die Stiftungsräte informieren sich wechselseitig über die in ihre Zuständigkeit fallenden Angelegenheiten von gemeinsamer Bedeutung und arbeiten zur Erledigung der alle Kirchengemeinden betreffenden Vermögensangelegenheiten zusammen.

b) Organisation der Pfarrbüros

In den Pfarreien besteht jeweils ein Pfarrbüro mit eigener Pfarrsekretärin. Die Pfarrbüros arbeiten eng zusammen und teilen Arbeiten aufgabenbezogen untereinander auf, um Doppelungen zu vermeiden. Die Öffnungszeiten der einzelnen Pfarrbüros richten sich nach den örtlichen Erfordernissen und werden auf der Ebene der Seelsorgeeinheit abgestimmt.

c) Finanzierung gemeinsamer Aufgaben

Die Kosten der gemeinsamen Aufgaben werden in einem gemeinsamen Finanzplan dargestellt, der als Anlage den jeweiligen Haushaltsplänen der Kirchengemeinden beigefügt wird. Der Kostenanteil, den die einzelnen Kirchengemeinden auf der Grundlage des Finanzplans zu tragen haben, wird in den Haushaltsplänen der einzelnen Kirchengemeinden als Ausgabe ausgewiesen.

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§ 4 Schlußbestimmungen

(1) Treten bei der Umsetzung dieser Vereinbarung Meinungsverschiedenheiten zwischen den Pfarrgemeinderäten der einzelnen Kirchengemeinden untereinander oder zwischen dem Pfarrer bzw. dem Seelsorgeteam und den Pfarrgemeinderäten auf, kann die Schlichtungsstelle (§ 14 PGRS) von jedem Beteiligten angerufen werden.

(2) Die Vereinbarung tritt nach Beschlussfassung in den Pfarrgemeinderäten und Genehmigung durch das Erzbischöfliche Ordinariat für die Dauer von fünf der regulären Amtszeit der am 13.11.2005 zu wählenden Pfarrgemeinderäte in Kraft (fünf Jahre). Sie verlängern auf unbestimmte Zeit, wenn sie nicht innerhalb Jahresfrist vor Ablauf der Amtszeit von einer der beteiligten Pfarrgemeinden gekündigt wird.

(4) Der Abschluss und die Änderung dieser Vereinbarung bedürfen eines Beschlusses der Pfarrgemeinderäte und der Genehmigung durch das Erzbischöfliche Ordinariat.


Sinzheim, 23.10.2006



für die Kirchengemeinde St. Martin Sinzheim
(Im Original folgen die Unterschriften von Pfarrer und Leiter Martin Schlick, PGR-Vorsitzender Ruth Schubert, Stiftungsratsmitglied Wilfried Walter)

für die Kirchengemeinde St. Laurentius Hügelsheim
(Im Original folgen die Unterschriften von Pfarrer Wolfgang Andres, PGR-Vorsitzender Ute Geißendörfer, Stiftungsratsmitglied Karl Graf

für die Filialkirchengemeinde St. Wendelinus-Leiberstung
(Im Original folgen die Unterschriften von Pfarrer und Leiter Martin Schlick, PGR-Vorsitzender Bernhard Ibach, Stiftungsratsmitglied Anton Lorenz


Genehmigung
Die Genehmigung der vorstehenden Kooperationsvereinbarung
der Seelsorgeeinheit Sinzheim-Hügelsheim
wird hiermit erteilt.

Freiburg, den 17. Mai 2006

(Im Original folgen die Unterschrifte Dr: Fridolin Keck, Generalvikar - und Siegel des Erzbischöflichen Ordinariats Freiburg)


zur Kooperationsvereinbarung - zur Vereinbarung zur Bildung eines Gemeinsamen Ausschusses

Vereinbarung
der Pfarrgemeinderäte gemäß § 15 Abs. 4 PGRS
St. Martin, Sinzheim
St. Laurentius, Hügelsheim
St. Wendelinus, Sinzheim-Leiberstung
über die Bildung eines Gemeinsamen Ausschusses in der umschriebenen Seelsorgeeinheit
Sinzheim-Hügelsheim
(Anlage)

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§ 1 Bildung

Die Pfarrgemeinderäte der die zum umschreibene Seelsorgeeinheit Sinzheim-Hügelsheim bildenden Pfarreien mit den dazugehörenden Kirchengemeinden St. Martin Sinzheim; St. Laurentius, Hügelsheim; Filialkirchengemeinde St. Wendelinus, Sinzheim-Leiberstung bilden gemäß § 15 Abs 1 Buchstabe b) und §§ 24 bis 27 PGRS einen Gemeinsamen Ausschuss. In diesem werden die Themen, welche die Zusammenarbeit in der Seelsorgeeinheit berühren oder alle Pfarreien betreffen, beraten und die damit zusammenhängenden Beschlüsse gefasst.

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§ 2 Aufgaben

(1)Der Gemeinsame Ausschuss berät und beschließt anstelle der Pfarrgemeinderäte in den in § 24 Abs 2 PGRS genannten Angelegenheiten, die einer gemeinsamen Regelung für die Seelsorgeeinheit bedürfen.
(2) erweiterte Zuständigkeiten entfällt
(3) Darüber hinaus verpflichten sich die Pfarrgemeinderäte zu Zusammenarbeit in den nachfolgend genannten weiteren Feldern: Durchführung gemeinsamer Einkehrtage oder mehrtägiger Klausurveranstaltungen Austausch von Sitzungsprotokollen, Bildung von Pfarreiübergreifenden Ausschüssen im Sinn von § 12 PGRS.
(4) Alle weiteren aus § 2 PGRS sich ergebenden Aufgaben verbleien in der Zuständigkeit der Pfarrgemeinderäte.

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§ 3 Zusammensetzung

Die Zusammensetzung des Gemeinsamen Ausschuss richtet sich nach § 25 PGRS.

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§ 4 Arbeitsweise

Die Regelungen über die Arbeitsweise des Gemeinsamen Ausschusses ergeben sich aus § 26 PGRS.

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§ 5 Widerspruch gegen Beschlüsse des Gemeinsamen Ausschusses

Die Pfarrgemeinderäte haben gemäß § 27 PGRS das Recht, gegen Beschlüsse des Gemeinsamen Ausschusses innerhalb einer Frist von vier Wochen nach Bekanntgabe Widerspruch einzulegen.

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§ 6 Inkrafttreten des Erzbischöflichen Ordinariates

Diese Vereinbarung tritt erstmals für die Dauer der regulären Amtszeit der am 13.11.2005 zu wählenden Pfarrgemeinderäte (fünf Jahre) mit sofortiger Wirkung in Kraft und ist dem Erzbischöflichen Ordinariat anzuzeigen.
Sie verlängert isch auf unbestimmte Zeit, wenn sie nicht innerhalb Jahresfrist vor Ablauf der Amtszeit von einer der beteiligten Pfarrgemeinderäte gemäß § 16 Abs. 4 PGRS gekündigt wird.

Sinzheim, den 04.05.2005

für die Kirchengemeinde St. Martin Sinzheim
(Im Original folgen die Unterschriften von Pfarrer und Leiter Martin Schlick, PGR-Vorsitzender Ruth Schubert, Stiftungsratsmitglied Wilfried Walter)

für die Kirchengemeinde St. Laurentius Hügelsheim
(Im Original folgen die Unterschriften von Pfarrer Wolfgang Andres, PGR-Vorsitzender Ute Geißendörfer, Stiftungsratsmitglied Karl Graf)

für die Filialkirchengemeinde St. Wendelinus-Leiberstung
(Im Original folgen die Unterschriften von Pfarrer und Leiter Martin Schlick, PGR-Vorsitzender Bernhard Ibach, Stiftungsratsmitglied Anton Lorenz)


(Im Original folgt Siegel des Erzbischöflichen Ordinariats Freiburg)


zur Kooperationsvereinbarung | zur Vereinbarung zur Bildung eines Gemeinsamen Ausschusses





Martin A. E. Schlick - Erstellt am 08.11.2009

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